EIDECHSENBIOTOP - OG Vierkirchen

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EIDECHSENBIOTOP

Mit Unterstützung der Gemeinde Vierkirchen entsteht ein Eidechsen-Biotop im Norden von Ramelsbach.
Eidechsen, selbst die früher so häufigen Zauneidechsen, stehen inzwischen auf der Roten Liste. In manchen Teilen Bayerns sind sie schon nicht mehr zu finden. Zu den letzten Rückzugsgebieten der hübschen Echsen gehören Industriebrachen und Bahngleise. Dort finden sie auch Nahrung: Insekten, die Trockenheit liebende Gräser und Wildkräuter besuchen. Entlang der S-Bahn-Gleise gelangen immer noch Eidechsen auf ihrer Suche nach einem neuen Lebensraum in das Gemeindegebiet – wo sie jedoch im Siedlungsbereich meist schnell Opfer der zahlreichen Katzen werden. Manch einem ist bestimmt schon eine Eidechse ohne Schwanz aufgefallen. Diesen können sie bei Gefahr abstoßen. Das rettet ihr Leben zwar momentan, aber im folgenden Winter fehlt diesem Tier der fettspeichernde Körperteil.
Eidechsen brauchen einen strukturreichen Lebensraum. Dass Wildsträucherhecken, Totholz und blühende Wiesen aus unserer Landschaft weitgehend verschwunden sind, hat zum bedrohlichen Rückgang der Eidechsenpopulationen und zum rasanten Artensterben geführt. Durch die Nähe zur S-Bahn besteht in unserer Gemeinde eine Chance, mit einem passenden Brutplatz zum Erhalt der Eidechsen einen Beitrag zu leisten.
Neben dem zentralem Element der Eidechsenburg sind noch weitere Modulle wie eine Todholzhecke und Bepflanzungen mit autochthonen Gehölzen und Stauden vorgesehen, so dass auch viele andere Wildtieren wie Schmetterlinge, Wildbienen und Vögel einen zusätzlichen Lebensraum auf der Biotopsfläche finden.
Das Eidechsen-Biotop entsteht auf der Biototsfläche 23. Diese liegt nördlich von Ramelsbach. Nach dem Pferdehof führt auf der linken Seite dort, wo ein großer Baum steht, ein Feldweg Richtung S-Bahn-Schienen.


Das Eidechsenbiotop nimmt Gestalt an!
Zunächst hat der Bauhof Vierkirchen unter Leitung von Herrn Wagner viel Material angefahren und auch gleich verbaut. Bei idealem Wetter am Samstag den 06. November sind wir erneut weiter gekommen. Die Totholzabschnitte sehen sehr gut aus, die Eidechsenburg wurde mit weiteren Steinen befestigt und unter anderem die Pflanzflächen für die Sträucher und Stauden vorbereitet. Die Pflanzung der autochthonen Gehölze und Stauden erfolgte am darauffolgenden Wochenende nach dem einige Mitglieder die bestellten Pflanzen und Bäume abgeholt haben.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!
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